µWHolzschädlingsbekämpfung-beauftragenoderselbermachen20190721




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µW-Holzschädlingsbekämpfung
– beauftragen oder selber machen?

Dazu gehört
vor allem ein umfassendes Sanierungskonzept, das nicht nur den Befall
diagnostiziert und die optimale Bekämpfungsmethode vorsieht, sondern auch die
Ursache des Befalls klärt und vorbeugende Maßnahmen zur Verhütung des
Wiederbefalls enthält. Ein solches qualifiziertes Sanierungskonzept erfordert
tiefes Fachwissen zur Biologie des Holzes und insbesondere langjährige
Erfahrung. Dieses Fachwissen dürfen Sie von uns nicht erwarten, weil wir uns als
Entwickler und Geräte-Hersteller auch zukünftig mehr mit Mikrowellentechnik
beschäftigen werden als mit Holz- und Bautenschutz. Dieses Sanierungskonzept
kann Ihnen ein Holzschutz-Gutachter erstellen. Doch der kostet Geld, das viele
nicht ausgeben möchten. Oft hören wir „es ist doch nur der eine Balken
befallen“. Aus Erfahrung können wir nur empfehlen, einen solchen Fachberater
hinzu zu ziehen. Aber bitte achten Sie darauf, dass Sie dann auch einen
wirklich unabhängigen Gutachter bestellen. Oft haben Gutachter auch noch
ausführende Firmen „im Hintergrund“ – die der eigenen Frau oder einem „guten
Bekannten“ gehören. Dann ist die Unabhängigkeit schon futsch, weil die
empfohlenen Aktionen oft nicht von technisch sinnvollen und kostengünstigen
Argumenten ausgewählt sind, sondern eher zum maximalen Umsatz der ausführenden
Firma führen soll. Aus unserer Erfahrung gibt es in Deutschland nur ca. ein
halbes Dutzend qualifizierte und wirklich unabhängige Holzschutz-Sachverständige.
Ein solcher hat uns ein paar biologische Zusammenhänge beschrieben, die wir
Ihnen auch gerne an die Hand geben. Siehe Abschnitt „Biologisch Wissenswertes
zur Holzschädlingsbekämpfung“. Wenn Sie diese Beratungskosten nicht investieren
wollen, müssen Sie sich selbst weiter schlau machen: Unter anderem sollten Sie
die Art des Holzschädlings kennen. Das können Sie mit Hilfe des Internets recht
preisgünstig auch selbst erfassen. Für die Mikrowellen-Anwendung ist das
relativ unbedeutend, weil die meisten mit den Eckwerten der DIN 68800
absterben. Aber es gibt halt auch da die berühmte Ausnahme, siehe
Gerätebetriebsanweisung und Insektentabelle.

 Der nächste Schritt ist die Feststellung des
Befalls – qualitativ und quantitativ. Da werden z. B. in Museumsdörfern, die
auch mit diesen Problemen kämpfen, befallene Balken mit speziellem Klebstoff
und Packpapier abgeklebt, um dann in der nächsten Ausflug-Saison die
Ausfluglöcher zu zählen. Auf neudeutsch nennt man das Monitoring. So ist nach
einigen Jahren eine quantitative Aussage möglich – wenn Sie so lange Zeit haben
und oder bis dahin nicht der ganze Balken zerfressen ist. Die meist verbreitete
Befallserkennung besteht im Fraßmehl
unter einem Ausflugloch oder Nagegeräuschen. Doch Vorsicht: Das sind zwar
Beweise für Befall, aber wenn Sie nichts hören und kein Bohrmehl vorfinden
heißt das nicht, dass kein Befall vorliegt. Es ist also nicht einfach bis
teilweise unmöglich, den befallenen Bereich zu lokalisieren. Dazu einige
Detail-Infos:

Das oder die Mikrowellengerät(e) müssen direkt vor den zu
behandelnden und (thermisch isolierten) Balken / Objekten ausgerichtet werden
und nach der Aufheizphase weiter geschoben werden. Die Behandlungszeit – bei
„normalen“ Balken (ca. 12 – 20 cm) „über den Daumen“ ca. 1 – 2 Std./m., auch
abhängig von der Holzart, Einbaulage und Umgebungstemperatur.

Im
Durchschnitt kostet die Mikrowellenbehandlung über eine ausführende Firma etwa
das 4 – bis 10 – fache als die Eigenanwendung. Der Unterschied liegt vorrangig
in der Dienstleistung respektive Personalkosten und der Steuerersparnis, da Sie
für Ihre eigene Leistung (noch) keine Steuern abführen müssen. Aber eine
ausführende Firma wird auch die Sicherheitszuschläge (2,5 m über den befallenen
Bereich hinaus) eher höher ansetzen, sei es aus Gewährleistungsgründen oder
Umsatzdenken.

Seit der
Einführung der Low-cost-Serie www.ecomicrowaves.com
steigt die Anzahl der Selbstanwender und bringt auch noch weitere Vorteile:
Während der professionelle Schädlingsbekämpfer den Erfolg also die sichere
Bekämpfung schuldet, können Selbstanwender auch geringere Sicherheitszuschläge
verantworten. So gehen einige Betroffene nicht den Weg der umfangreichen Befallsanalyse sondern z. B. bei
einem Hausbockbefall nur nach Ihrem Gehör, weil sie vorrangig von den
Nagegeräuschen belästigt fühlen und bekämpfen nur den identifizierbaren Bereich
mit geringem Nachbarschaftszuschlag (z.B. 0,5 m). Zwar ist damit nicht
gewährleistet das der gesamte Befall bekämpft ist (siehe Beitrag „Wissenswertes
über die Verbreitung von Holzschädlingen“), aber sollte sich später noch ein
Befall an anderen Stellen ergeben, können Sie diesen Befall ohne weitere
Geräte-Kosten bekämpfen da Sie ja die Gerätschaft dazu schon besitzen.

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