, LCMUBetriebsanweisung

Betriebsanweisung  Mikrowellengerät LCMU

 

Liebe Kundin, lieber Kunde,

vielen Dank für Ihr Vertrauen. Wir freuen uns, dass Ihre Wahl auf dieses Produkt
gefallen ist und gratulieren Ihnen zu dieser Entscheidung.

, LCMUBetriebsanweisung

 

 Vor Inbetriebnahme sorgfältig und vollständig lesen!

 

Das Gerät darf nur von namentlich bei uns registrierten Anwendern unter Beachtung
dieser Betriebsanweisung betrieben werden, da durch falsche Anwendung
Lebensgefahr und Schäden entstehen können! Das Gerät darf nur von Personen
benutzt werden, die mit den Sicherheitsanweisungen vertraut sind.

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt

Wichtige Sicherheitshinweise. 3

Brandgefahr!. 3

Gefahr schwerer Gesundheitsschäden! 3

Stromschlaggefahr!. 4

Verbrennungsgefahr!. 4

Verbrühungsgefahr!. 4

Verletzungsgefahr!. 4

Vorbereitung zum Mikrowellen-Einsatz. 4

Behandlung von Balken. 8

Gefahren- und Expositionsbereiche. 8

Aufstellen und Anschließen. 9

Das Bedienfeld. 10

Vor dem ersten Benutzen. 10

Wissenswertes über Mikrowellen. 11

Messtechnischer Rundgang. 16

Pflege und Reinigung. 18

Störungstabelle. 19

Kundendienst. 20

Technische Daten. 21

Garantie. 21

 



 

Wichtige Sicherheitshinweise

 

Bitte lesen Sie diese Anweisung sorgfältig! Nur dann können Sie Ihr Gerät sicher und
richtig bedienen. Die Betriebsanweisung für späteren Gebrauch aufbewahren.

 

Das Gerät nach dem Auspacken prüfen. Bei einem Transportschaden nicht anschließen.

 

Dieses Gerät ist nur für den privaten Haushalt und das häusliche Umfeld bestimmt. Das
Gerät nur zur Schädlingsbekämpfung von Holz zerstörenden Insekten benutzen. Das
Gerät während des Betriebes beaufsichtigen. Das Gerät nur in geschlossenen
Räumen verwenden.

 

Kinder bis 14 Jahre vom Gerät und der Anschlussleitung fernhalten.

 

Brandgefahr!

 

Das Gerät wird sehr heiß. Auch die zu behandelnden Hölzer werden sehr heiß. Angaben
zum Minimalabstand über und neben dem Gerät in Kapitel Aufstellen und
Anschließen
beachten.

 

Achten Sie darauf, dass sich keine Rückstände, Harz oder ähnliches auf der Frontplatte
aus Polystyrol befinden oder gebildet haben. Schaben Sie solche Verschmutzungen
mit einem scharfen Messer ab. Verwenden Sie keine Lösungsmittel oder
lösungsmittelhaltige Reinigungsmittel.

 

Die nicht bestimmungsgemäße Verwendung des Gerätes ist gefährlich und kann Schäden
verursachen.

 

Gefahr schwerer Gesundheitsschäden!

 

Nie das Gerät ohne Ausrichtung auf das zu behandelnde Holz betreiben. Bei sehr
kleinen Balken oder Brettern die gekennzeichnete Behandlungsfläche mit zusätzlichem
Holz auffüllen, da sonst im Raum unzulässig hohe und gefährliche
Mikrowellenpotentiale auftreten können, siehe auch Kapitel Expositionsbereiche.

 



 

Stromschlaggefahr!

 

Unsachgemäße Reparaturen sind gefährlich. Nur ein von uns geschulter Kundendienst-Techniker
darf Reparaturen durchführen und beschädigte Anschlussleitungen austauschen.
Ist das Gerät defekt, Netzstecker ziehen.

 

Verbrennungsgefahr!

 

Das Gerät wird sehr heiß. Auch das zu erwärmende Holz wird sehr heiß. Nach dem
Betrieb abkühlen lassen. Kinder fernhalten.

 

Verbrühungsgefahr!

 

Durch die Erwärmung des Holzes kann durch Siedeverzug heißer Dampf entstehen und
Dampfblasen verspritzen, selbst wenn das Gerät schon wieder abgeschaltet ist.
Dies gilt auch für eventuell gelöstes Harz im Holz. Abstand halten. Kinder
fernhalten.

 

Verletzungsgefahr!

 

Stellen Sie das Gerät immer auf geeigneten und festen Untergrund auf, damit es nicht
umfallen kann. Eventuell mit Spanngurten verzurren, jedoch die gekennzeichnete
Behandlungsfläche nicht abdecken.

 

Vorbereitung zum Mikrowellen-Einsatz

 

, LCMUBetriebsanweisung



Am Gerät befindet sich die Behandlungsfläche, die mit einer weißen Hartschaumplatte abgedeckt ist, aus der die Mikrowellen, im folgenden als µW  bezeichnet, austreten. Die effektive Behandlungsfläche (gestrichelte Linie) bei Sicht auf die Gerätefront beträgt ca. 21 x 33 cm.

 

Es ist sehr gefährlich, sich oder Andere diesem Bereich der µW auszusetzen!

 

Zur Sicherheit befinden sich an den Gehäuseseiten zusätzliche Hinweise:

, LCMUBetriebsanweisung 

 

 

 

Um den Erfolg zu gewährleisten müssen Sie die Temperatur an den ungünstigsten
Stellen messen. Diese sind bei einseitiger Behandlung die rot gekennzeichneten
Punkte:

, LCMUBetriebsanweisung

 

 

Bei zweiseitiger Behandlung sind das diese Bereiche:

, LCMUBetriebsanweisung

 

 

 

 

Beachten Sie, dass es Ihnen nichts nützt, wenn Sie einen Bereich ´überhitzen´ und den
anderen Bereich nicht genügend erwärmen. Ferner hat der Auftrieb einen
erheblichen Einfluss, das heißt dass Sie das Gerät eher etwas unter der Balkenmitte
positionieren. Nur wenn Sie im gesamten Querschnitt die Letaltemperatur
erreichen, können Sie sicher sein, den Befall erfolgreich bekämpft zu haben.
Während des Betriebes sind die gemessenen Temperaturen nicht exakt, da sie
durch Interferenzen der µW verfälscht werden. Um also genau messen zu können,
müssen Sie das Gerät abschalten. Jedoch ist der Messfehler während des
Betriebes relativ gleich, sodass Sie auch im Betrieb erkennen können, ob das
Gerät optimal positioniert ist, d. h. die kritischen Temperaturen gleichmäßig sind.

 

Bohren
Sie deshalb 4 Löcher, ob gerade oder schräg, in die ungünstigsten Bereiche und
schieben Sie Temperatursensoren rein. Die Tiefe der Bohrungen hängt von der
Zugänglichkeit von außen ab. Bei freiem Zugang reichen 1 – 2 cm. Achten Sie
darauf, dass die Messspitze auch sicher Kontakt mit dem Holz hat. Fixieren Sie
die Sensoren, z. B. mit passenden Holzdübeln (nicht im Lieferumfang). Wenn Sie
ungeschirmte Sensoren einsetzen wollen genügen Bohrungen mit 2 – 3 mm
Durchmesser, abgeschirmte Kabelsensoren benötigen 6 – 8 mm Durchmesser.
Beachten Sie, dass die dazu angebotenen Messgeräte jedoch nur verlässlich
messen, wenn keine µW in Betrieb sind und bei Messungen mit µW-Betrieb der
Interferenzen-Fehler von ungeschirmten Sensoren noch erheblich größer ist als
abgeschirmte Versionen.

 

Wenn
Sie mächtige Balken (> 18 cm dick) behandeln, kann es vorkommen, dass an der
Behandlungsfront Temperaturen > 100 °C auftreten respektive sich das Holz
bei Temperaturen > 120 °C verfärbt und in seiner Struktur verändert. Dann
ist es sinnvoll, auch Temperatursensoren an der Front zu setzen, die Sie mit
einem U-förmigen (Büro-) Klammer befestigen können. Es kann dann erforderlich
werden, dass Sie den µW-Betrieb einige Minuten unterbrechen, bis die
Front-Temperatur wieder unter 100 °C gesunken ist, um dann eventuell
intermittierend nachzuheizen, bis Sie an den ungünstigsten Stellen die
Letaltemperatur erreichen.

 

Bei noch mächtigeren Balken stoßen wir auch an die Einsatzgrenzen des Gerätes, So
empfehlen wir bei Dimensionen über 20 cm aus Eiche oder 23 – 25 cm aus
Nadelholz 2 Geräte gegenüber liegend anzuordnen, wie aus der Skizze der vorigen
Seiten ersichtlich, da durch die begrenzte Leistung des / der Geräte(e) der
Balken nicht mehr mit wirtschaftlichem Aufwand in seinem ganzen Querschnitt
durchwärmt werden kann. Bei 30 cm oder gar noch mehr können auch noch mehr
Geräte erforderlich werden, die jedoch nicht mehr dem haushaltsähnlichen
Gebrauch zugeordnet werden können und deshalb professionellen
Schädlingsbekämpfern zu überlassen sind.

 

Gemäß DIN 68800 beträgt für alle Insekten die sichere Letaltemperatur 55 °C 1 Stunde
lang zu halten. Diese Behandlungsparameter beruhen aber auf früheren
Heißluftbehandlungen, bei denen die Temperatur nur langsam über Wärmeleitung
von außen zugeführt werden konnte. Tatsächlich sind diese Funktionsparameter
von der Temperatur und der Zeit abhängig. So kann man auch z. B. mit 60 °C und
30 min. Haltezeit Erfolg haben oder 65 °C und 10 min. oder 70 °C und 2 min. Wir
empfehlen jedoch die anerkannte Regel der Technik nach DIN68800 (55 °C 1 Std.)
einzuhalten. Um diese mit µW-Technologie zu gewährleisten reicht es aus, den
thermisch isolierten Balken auf etwa 65 – 68 °C aufzuheizen. Dann kühlt der
Balken bei belassener Isolierung innerhalb einer Stunde auf ca. 55 °C ab und es
gab bei dieser Vorgehensweise bisher noch keine Beanstandungen.

 

Doch keine Regel ohne Ausnahme: Nach unserer Erfahrung folgt der Splintholzkäfer (Lyctus)
nicht der DIN. Da dieser Käfer ursprünglich aus den Tropen kommt liegt seine
Letaltemperatur bei 66 °C. Wir empfehlen deshalb diesen Käfer mit 70 °C zu
bekämpfen.

 

Wenn die beiden Sensoren für die Letaltemperatur erheblich (> 5 °C) abweichen,
kann das Gerät besser positioniert und so die Behandlungsdauer verringert
werden. Durch entsprechende Klartext-Hinweise wird das Messprotokoll auch dem
nicht Anwesenden reproduzierbar. 

 

Zur Dokumentation empfehlen wir das folgende Messprotokoll.



 

Messprotokoll, Balken Nr. 2, Ebene 1

 

Beheizung  2  -seitig,

 

 

Objekt:

Beispiel

 

 

 

 

 

Abmessungen (cm):

 

 

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Eiche

, LCMUBetriebsanweisung, LCMUBetriebsanweisung, LCMUBetriebsanweisungInsekt:
Gesch. Nagekäfer

H

B

L1

L2

L3

15

20

40

80

230

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Balkenlage

 

, senkrecht, ….. °

 

Nicht zutreffendes durchgestrichen

 

 

Einbausituation, benachbarte Flächen:

Isolierung aus Hartschaum(Styropor),  Dicke 2 cm

Frontseite:, isoliert wie vor

ckseite: isoliert wie vor

Links/oben:isoliert wie vor

/ unten:, Ziegel,

Behandlung von

, seitlich

Ende

 

 

 

 

 

 

 

 

Raum-/Lufttemp.

Anfang

09:10

18 °C

13:30

28 °C

 

 

 

 

 

 

 

Raum-/Luftfeuchte

09:13

58 %rF

13:25

61 %rF

 

 

 

 

 

 

 

Holzfeuchte

09:15

18 %

13:40

12 %

Gemessen mit

Gann4050

Kennlinie Nr.

166

1.
Heizperiode (L1)

09:18

bis

09:58

 

=

40

min

Mikrowellen-Messwert im Expositionsbereich 2:

Jede
weitere Heizperiode (ab L2)

=

31

min

Messgerät  0 – 10 mW/cm²:

1

mW/cm²

Messstellenanordnung:

im Balken gebohrt, Tiefe 1.cm,

Uhrzeit

µW-Betrieb

Messstelle Nr. (°C)

Std.:Min

T1

T2

T3

T4

T5

T6

T7

T8

T9

T10

T11

T12

09:18

aus

18

18

20

19

18

19

 

 

 

 

 

 

09:35

aus

42

50

47

38

83

 75    Geräte 5 cm nach
unten verschoben

09:44

aus

55

56

49

46

112

108

 

 

 

 

 

 

09:58

aus

75

76

64

66

123

 111        Gerät um L1
verschoben

10:12

aus

64

65

73

74

88

92

39

42

 

 

 

 

10:20

aus

61

62

75

75

74

76

55

58

 

 

 

 

10:29

aus

58

57

78

77

62

64

73

75

Gerät um L1 verschoben

10:43

aus

55

54

68

68

58

60

63

64

 

 

 

 

11:04

aus

50

48

56

58

52

 

68

67

 

 

 

 

11:20

aus

 

 

 

 

 

 

56

55

Gerät um L1 verschoben

12:03

aus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

29

32

12:17

aus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

55

57

12:27

aus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

72

71

13:15

aus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

56

55

 

 

 

Behandlung von Balken

 

Als Isoliermaterial bietet sich vorrangig Hartschaum (Styropor) an, der für µW
praktisch keinen Widerstand darstellt. Bei unförmigen Balken hat sich auch
Glaswolle bewährt, weil sie flexibler ist. Selbst kleine Schlitze in der
Isolierung von 1 – 2 mm bereiten erhebliche Wärmeverluste und sollten vermieden
werden. Zum Verschließen solcher Schlitze eignet sich Silikon oder PU-Schaum.
Vermeiden Sie dann aber bitte den direkten Kontakt mit dem Balken. Isolieren
Sie den zu behandelnden Balken mit ca. 3 cm dicken Hartschaumplatten. Sie
können die Platten auch leicht mit Nägeln fixieren. Vermeiden Sie jedoch Nägel
im direkten Behandlungsbereich. Im Bereich der Behandlungsfläche brauchen Sie
nicht zu isolieren, da die Gerätefrontplatte gleichzeitig die Isolierung
gewährleistet. Bei Rundbalken empfehlen wir Glaswollmatten. Wenn sich der
Balken zwischen einer Mauer befindet, kann auch die Mauer als Isolierung
dienen. Richten Sie das Gerät mit der Front direkt am zu behandelnden Balken
aus. Bei Bedarf das Gerät mittels geeignetem Unterbau auf Brettern oder Bohlen
oder einem Stativ sicher positionieren und mit Spanngurten fixieren, die jedoch
nicht in die Behandlungsfläche ragen dürfen.

 

Doch bevor wir mit der Behandlung beginnen müssen wir uns noch mit Risiken befassen,
nämlich den folgend erläuterten Gefahren- und Expositionsbereichen.

 

Gefahren- und Expositionsbereiche

 

Die Berufsgenossenschaft hat dazu die Vorschrift und Richtlinie ´Elektromagnetische
Felder´ (BGV B11 und BGR B11) erlassen. Auch wenn Sie als privater Anwender
nichts mit der Berufsgenossenschaft zu tun haben, übernehmen wir diese
Vorschrift, da Sie zu Ihrer Sicherheit dient. Wir haben aus diesen Dokumenten
die für Sie maßgeblichen Werte zusammengestellt: Demnach beträgt der
zulässige Grenzwert
als Dauerexposition

 

im Bereich erhöhter Exposition und Expositionsbereich 1: 5 mW/m² = 50 W/m²

im Expositionsbereich 2: 1 mW/cm² = 10 W/m²

Definition der Bereiche:

, LCMUBetriebsanweisung 

 

 

 

 

, LCMUBetriebsanweisung                                                                      

 

, LCMUBetriebsanweisung   , LCMUBetriebsanweisung

 

 

 

2      Expositionsbereich 2 ist praktisch
überall, außer dem gelben und roten Bereich, max. 1 mW/cm² = 10 W/m²

, LCMUBetriebsanweisung1      Expositionsbereich 1, dauerhaft
max. 5 mW/cm² = 50 W/m²

Kein Zutritt für Menschen mit Herzschrittmacher

 

 

, LCMUBetriebsanweisung3      Gefahrbereich Zutritt verboten

 

B    Balken

M   Mikrowellengerät

C    5 m Steuerleitung

S     Steuergerät

 

Um hnen ein Gefühl zum µW-Restpotential zu geben einige Vergleichsdaten: Wenn Sie
mit Ihrem Handy telefonieren, werden die 5 mW/cm² direkt am Ohr in der Regel
überschritten.

 

Eine Langzeitstudie (> 10 Jahre) in Hochfrequenzlaboratorien in den USA hat
festgestellt, dass Dauerexpositionen von 100 mW/cm² zu keinen feststellbaren
Schäden oder Veränderungen an Menschen und Tieren führt.

 

Bei medizinischen µW-Anwendungen, z. B. zur Entspannung von Rückenmuskeln werden
Menschen mit 500 – 1.000 mW/cm² behandelt und es tut ihnen gut. (Die Mediziner
müssen sich ja auch nicht an die Vorschriften der Berufsgenossenschaft der
Feinmechanik und Elektrotechnik halten!).

 

Aufstellen und Anschließen

 

Dieses Gerät ist nur für den privaten Haushalt und haushaltsähnlichen Einsatz
bestimmt.

 

Das Gerät auf eine feste, ebene Unterlage stellen und direkt vor dem zu
behandelnden Holz ausrichten
. Nie das Gerät leer ohne Holz oder Mauer
davor betreiben!!!
Die Lüftungsschlitze an der Rück-, Ober und Unterseite
müssen immer frei bleiben.

 

Wenn Wärme / Temperaturdifferenzen im Spiel sind, dann gilt es auch den Auftrieb zu
berücksichtigen. Tatsächlich ist dieser spürbar. Bei Beheizung von oben
brauchen Sie erheblich länger als bei Beheizung von unten. Bei seitlicher
Beheizung haben wir immer noch Unterschiede von 10 – 20 %. Konsequenz: Balken
werden effizienter von unten behandelt. Bei seitlicher Beheizung ist die
Geräteachse besser etwa 10 – 20 % unterhalb der Balkenmitte zu positionieren.

 

Holzfeuchte

Der Einfluss der Holzfeuchte ist relativ gering. Zwar benötigen wir eine gewisse
Mindestfeuchte (> ca. 1 – 2 %), damit µW überhaupt absorbiert werden, aber
diese Feuchte ist praktisch immer vorhanden. Jedoch ist die Wärmeleitfähigkeit
von feuchtem Holz (> 20 – 30 %) besser. Dabei fließt dann auch mehr Wärme in
kältere Regionen ab, was jedoch nur beim ersten Aufheizabschnitt relevant ist
und in der Summe keine zusätzlichen Verluste bedeutet.

 

Auch der Feuchteverlust bei einer µW-Behandlung ist relativ gering und liegt bei
trockenen Balken (< ca. 10 – 12 % Holzfeuchte) durchschnittlich bei ca. 2 –
3 %, wenn optimal behandelt wird. Bei recht dicken (> 18 cm) und neuen
Balken (Holzfeuchte bei ca. 30 %), die nur einseitig behandelt werden können
und somit die Behandlung teilweise mehrere Stunden dauern kann, ist jedoch auch
die Verdunstung größer. Da haben wir nach der Behandlung auch schon mal 5 – 10
% niedrigere Holzfeuchten gemessen als vor der Behandlung.

 

Farben
und Anstriche

 

Nach bisherigen Erfahrungen konnten bei den angetroffenen Anstrichen keine
Veränderungen / Verfärbungen festgestellt werden. Bei unbekannten Farben
empfehlen wir jedoch, sich beim Hersteller über die Temperaturbeständigkeit zu
informieren, notfalls an einem Muster oder möglichst nebensächlichen Bereich
die Temperaturbeständigkeit zu testen.

 

Das Gerät ist steckerfertig und darf nur an eine vorschriftmäßig installierte
Schutzkontaktsteckdose angeschlossen werden. Die Absicherung muss mindestens 10
Ampere betragen. Die Netzspannung muss der auf dem Typenschild angegebenen
Spannung entsprechen.

 

Das Verlegen der Steckdose oder der Austausch der Anschlussleitung darf nur vom
Elektrofachmann ausgeführt werden. Der Gerätestecker muss immer erreichbar
sein.

 

Keine Mehrfachstecker und Steckerleisten benutzen. Bei Überlastung besteht
Brandgefahr.

 

 

Das Bedienfeld

Mit dem Drehwähler können Sie alle Vorschlags- und Einstellwerte verändern.

 

Der Drehwähler ist versenkbar. Zum Ein- und Ausrasten drücken Sie auf den
Drehwähler.

Vor dem ersten Benutzen

Hier erfahren Sie was Sie tun müssen, bevor Sie mit Ihrem Mikrowellengerät zum
ersten Mal Holz erwärmen. Lesen Sie vorher das Kapitel Sicherheitshinweise
.

 

Uhrzeit einstellen

Wenn das Gerät angeschlossen wurde oder nach einem Stromausfall leuchten im
Anzeigefeld drei Nullen.

1.  Taste drücken. In der Anzeige erscheint 12:00 Uhr und ⃝.

2.  Mit dem Drehwähler die Uhrzeit einstellen.

3.  Taste ⃝ erneut drücken. Die aktuelle Uhrzeit ist eingestellt.

, LCMUBetriebsanweisung

Ausblenden der Uhrzeit

Taste ⃝     drücken und danach Stopp drücken. Die Anzeige ist dunkel.

 

Wiedereinstellen der Uhrzeit

Taste ⃝    drücken. In der Anzeige erscheint 12:00 Uhr. Dann einstellen wie in Punkt 2 und 3 beschrieben.

 

Ändern der Uhrzeit, z. B. von Sommer auf Winterzeit

 

Wissenswertes über Mikrowellen

Einstellen wie in Punkt 1 bis 3 beschrieben.

 

Mikrowellen setzen ihre Energie direkt in der Materie, im Holzbalken ausschließlich in
Wärme um, das ist der ultimative Kick der Mikrowellen. Deshalb ist die
Temperatur im Inneren des Holzes höher als außen, im Gegensatz von
konventionellen Bekämpfungsmethoden wie der Heißluft, wo die Temperatur von
außen nur langsam über die Wärmeleitung zum Inneren des Holzes fließen kann. Ohne
Nachwirkungen nach dem Abschalten. Es ist wie beim Lichtschalter: Nach dem
Ausschalten des Lichts ist es sofort dunkel.

 

Eindringtiefe

Theoretisch ist die Eindringtiefe unendlich. In der Praxis werden jedoch auf jeder
Wellenlänge (12 cm) ca. 50 % der Leistung absorbiert. Von daher empfehlen wir
einseitige Behandlungen nur bei Holzstärken bis 18 cm. Bei größeren
Querschnitten ist es sinnvoller, von 2 Seiten zu behandeln respektive 2 Geräte
gleichzeitig einzusetzen. Des Weiteren spielt der Auftrieb eine gewisse
Rolle. Wenn Sie von unten behandeln, also das Gerät unter einem Balken
anordnen, arbeiten Sie mit dem Auftrieb und sind effizienter als wenn Sie von
oben nach unten, also gegen den Auftrieb handeln. Zudem werden die internen
µW-Komponenten thermisch mehr belastet und damit die Lebensdauer reduziert.

 

Wenn sich innerhalb des Holzes Dämpfe bilden, die dann an kälteren Bereichen, hinter
oder neben dem Hauptfeld, wieder kondensieren, kann es zu thermischen Spannungen
und zur Rissbildung kommen. Um dies zu vermeiden, sollten Sie 100 °C nicht überschreiten.

Beachten Sie, dass auch eingelagertes Harz bei diesen Temperaturen flüssig werden kann und sich
dann vorrangig an Astansätzen konzentriert.

 

Wenn das Holz morsch oder innen schon überwiegend zerfressen ist, erfolgt die
Beheizung noch schneller, da die Dichte / Masse wesentlich geringer ist.
Befindet sich dann im Balkeninneren (nur) noch „loses“ Fraß- oder Bohrmehl,
kann die Zündtemperatur überschritten werden.

Es kann sogar ein Schwelbrand entstehen.
Vermeiden Sie also auch von daher Temperaturen über 100 °C.

 

Des Weiteren verformt sich bei Temperaturen nahe und über 100 °C die Geräte-Frontplatte
aus Hartschaum. Das ist jedoch kein Mangel vom Gerät sondern nur eine
kosmetisch unschöne Begleiterscheinung und keine funktionelle Störung oder
Beeinträchtigung der Sicherheit.

 

Machen Sie einfach Pausen von einigen Minuten. Dann wird die Wärme von den
oberflächennahen Bereichen weiter nach hinten abgeleitet und Sie können dann
wieder nachheizen, wenn die kritischen (oberflächennahen) Bereiche wieder unter
dem von Ihnen gewünschten Niveau liegen. Das verlängert zwar die
Behandlungsdauer, aber Sie können damit auch geringere Maximaltemperaturen, z.
B. 80 °C einhalten. Auch wenn für empfindliche Farben nur 60 °C zulässig sind,
kann das mit intermittierender Betriebsweise gewährleistet werden.

 

Sie können die Oberflächentemperaturen mit einem Infrarot-Thermometer
kontrollieren, wenn das Gerät ausgeschaltet ist. Siehe unsere Zubehörliste
geeignete Geräte, die jedoch sehr µW-empfindlich sind. Messen Sie mit diesen
Geräten nie bei Betrieb des µW-Gerätes.

 

µW durchdringen Glas, Porzellan, Papier, Keramik, Luft ohne wesentliche
Widerstände (Dämpfung). An Metallflächen, egal wie dick oder wie in der
Oberfläche beschaffen, also blank, poliert oder lackiert, auch egal ob Kupfer,
Messing, Alu, Stahl, Edelstahl, verzinkt, werden die µW reflektiert.

 

Auch hier gilt: Keine Regel ohne Ausnahme. Wenn ein dünner und langer Metallstab mit
µW beaufschlagt wird, kann er zur Stab- (Dipol-) Antenne werden. Dann
reflektiert er die µW nicht mehr sondern absorbiert sie und wandelt die Energie
in Wärme um, wird also heiß. Das ist abhängig vom Durchmesser und der Länge des
Stabes und der Wellenlänge. Das kann Nägel oder Schrauben betreffen, die sich
im Holz befinden oder aber auch hervorstehen. In der Praxis ist das jedoch
bisher nur bei kopflosen Stahlstiften aufgetreten, mit denen üblicherweise
Fußboden­randleisten befestigt werden. Diese Nägel sind meist 3 cm lang
(λ/4) und im Durchmesser kleiner als 1 mm. Achten Sie in diesem Fall
besonders auf eine eventuelle Überhitzung. Alle anderen handelsüblichen
Abmessungen vom Nägeln und Schrauben sind im Verhältnis zur Länge zu dick, um
dieses Phänomen anzunehmen und können also nicht zu Problemen führen.

 

Hot Spots

Das sind unreproduzierbare,  regionale Bündelungen von Mikrowellen und können
leider nicht vermieden werden. Dadurch werden bestimmte Bereiche im Holz stärker
erwärmt. Über die natürliche Wärmeleitung gleichen sich die Temperaturen mit
ihrer Umgebung jedoch wieder aus, sodass sich in der Praxis kaum messbare
Unterschiede ergeben und diese ´Hot Spots´ kaum bemerkbar sind.

 

Wie alle elektromagnetischen Wellen beeinflussen auch µW andere, ähnlich betriebene
Geräte. Hierzu gehören elektronische oder magnetische Geräte z. B. Radios,
Fernseher, PC´s incl. deren Fernbedienungen und Verbindungskabel, Lautsprecher,
Funkgeräte, „Handies“, Magnetspeicherkarten, z. B. Scheck- oder Kreditkarten.
Bitte verlagern Sie solche Gegenstände aus den zu behandelnden Räumen in den
sicheren Expositionsbereich 2. Jegliche Ansprüche wegen angeblicher oder
tatsächlicher Defekte an diesen Geräten sind grundsätzlich ausgeschlossen! Daher
sind die entsprechenden Sicherheitshinweise dieser Geräte unbedingt zu
beachten.

 

Für Menschen mit Herzschrittmacher ist der Zutritt zum Expositionsbereich 1 nicht
gestattet.

Da nicht auszuschließen ist, dass Sie sich vielleicht sorglos kurzzeitig in den Expositionsbereich 1
begeben, darf das Gerät von Menschen mit Herzschrittmacher nicht betrieben werden.

 

Bevor Sie jedoch das µW-Gerät in Betrieb setzen, vergewissern Sie sich noch einmal,
ob Sie alle Vorbereitungen getroffen haben. Dazu gehört insbesondere den zu
erwartenden Expositionsbereich 1 abzuschätzen, wenn der Bereich hinter dem zu
behandelnden Balken oder Parkett nicht offen oder einsehbar ist. Vergewissern
Sie sich, was dahinter ist. Wenn das z. B. eine andere Wohnung ist, informieren
Sie die Nachbarn und schließen diesen Raum ab, um sicher zu gehen, dass sich da
während Ihrer µW-Behandlung nicht z. B. ein Baby aufhalten kann. Notfalls
müssen Sie auf die Behandlung verzichten oder Abschirmmaßnahmen ergreifen, wenn
Sie das nicht vor Inbetriebnahme klären können.

 

Kennzeichnen Sie die entsprechenden Bereiche z. B. mit Warnband und Warnschildern, bzw.
legen Sie das Steuergerät gut sichtbar vor die Zugangsstelle, da daran auch der
µW-Betrieb angezeigt wird. Durch Ihre persönliche permanente Kontrolle stellen
Sie auch sicher, dass keine unberechtigten Personen (z. B. mit Herzschrittmacher)
Zutritt zum Expositionsbereich 1 haben. Anschließend dokumentieren Sie Ihre
Messungen und Maßnahmen im Messprotokoll.

 

 

, LCMUBetriebsanweisung

 

 

Des Weiteren stellen Sie vor dem Gefahrbereich, vorsichtshalber jedoch besser vor
dem Zutritt zu Expositionsbereich 1 das Warnschild auf:

 

 

Betreten verboten !

Hinter dieser Absperrung

Gefahr durch Mikrowellen!

, LCMUBetriebsanweisung

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Drucken Sie sich dieses Warnschild aus und kleben es auf einen Karton oder Holzplatte,
um damit den vorbeschriebenen Bereich sicher zu kennzeichnen. Wenn Sie auch
diese Räumlichkeiten sichergestellt haben, begeben Sie sich mit dem Bedienfeld
in den Expositionsbereich 2 und drücken Sie die Start-Taste, um direkt im
Anschluss auf den messtechnischen Rundgang  zu gehen:

 

Messtechnischer Rundgang

 

Nach Inbetriebnahme gehen Sie aus dem sicheren Expositionsbereich 2 in Richtung des
µW-Gerätes und messen bis Sie den Grenzwert von 1 mW/cm² erreichen. Bewegen Sie
das Messgerät mit der Front zum µW-Gerät auf und ab, damit Sie auch eventuelle
Hot Spots erkennen. Grenzen Sie so um den gesamten Bereich hinter und seitlich
dem µW-Gerät den Expositionsbereich 1 ab. Begeben Sie sich dann im sicheren
Abstand auch auf die Vorderseite und messen Sie auch da den Grenzwert des
Expositionsbereichs 2 aus. Das ist eventuell auch in der Nachbarwohnung! Sofern
dort Bereiche auftreten, die den Grenzwert überschreiten, bleibt nichts andere
übrig als diesen Bereich sicher abzusperren oder wieder außer Betrieb zu gehen,
bis Sie eine andere Lösung gefunden haben.

 

Des Weiteren gibt es mit den erweiterten Grenzwerten < 5 mW/cm² = 50 W/m² und <
6 min im Expositionsbereich 1 und < 30 mW/cm² = 300 W/m² < 6 min. im
Bereich erhöhter Exposition ungefährliche Grenzwerte für Ihren messtechnischen
Rundgang (siehe Abschnitt 9, Inbetriebnahme), bei dem kurzzeitig unser gewünschter
Expositionsbereich 2 auch zum Expositionsbereich 1 werden kann, wenn Sie
Bereiche erhöhter Exposition feststellen. Kurzzeitig überhöhte Messwerte sind
nicht als gefährlich einzustufen!

 

 

 

Mikrowellen-Leistungen

 

Mikrowellen-Leistung      geeignet
zum

 

90 W                                   Langsames Auftauen von gefrorenem Holz

180 W                                  

360 W                                Erwärmung von kleinen Dimensionen, z. B.
Dachlatten

600 W                                 Erwärmung von kleinen Balken

900 W                                 Erwärmung von mittleren bis größeren Balken.

 

Hinweis: Die Mikrowellen-Leistung 900 W können Sie für 30
Minuten einstellen, 600 W für 1 Stunde, die übrigen Leistungen für jeweils 1
Stunde und 39 Minuten.

 

Mikrowelle einstellen

 

Beispiel Mikrowellen-Leistung 600 W

1.  Gewünschte Mikrowellen-Leistung drücken. In der Anzeige leuchtet die eingestellte

     Mikrowellen-Leistung und 1:00 min erscheint.

2.  Mit dem Drehwähler eine Dauer einstellen.

3.  Taste Start drücken. Die Dauer läuft sichtbar in der Anzeige ab.

, LCMUBetriebsanweisung

 

Die Dauer ist abgelaufen

Ein Signal ertönt. Stopp drücken. Die Uhrzeit erscheint wieder.

 

Dauer ändern

Das ist jederzeit möglich. Mit dem Drehwähler die Dauer verändern.

 

Anhalten

Taste “Stop” einmal drücken. Bei Bedarf wieder Taste Start drücken.

 

Betrieb abbrechen

Taste “Stop” 2 Mal drücken.

Hinweis: Sie können auch zuerst die Dauer und dann die
Mikrowellen-Leistung einstellen.

 

Kühlgebläse

Das Gerät ist mit einem Kühlgebläse ausgestattet. Das Gebläse kann weiterlaufen,
auch wenn das Gerät bereits ausgeschaltet ist.

 

Memory

Mit Memory können Sie die Einstellung für eine Applikation speichern und jederzeit
wieder abrufen. Sinnvoll ist Memory, wenn Sie z. B. gleiche Balkenquerschnitte
besonders häufig behandeln.

 

Memory speichern

Beispiel: 360 W, 25 min.

1.  Taste M drücken. In der Anzeige leuchtet ´M´.

2.  Gewünschte Mikrowellen-Leistung drücken. In der Anzeige leuchten `M`,

     die gewählte Leistung und 1:00 min.

3.  Mit dem Drehwähler die Dauer einstellen.

4.  Mit Taste M  bestätigen. Die Uhrzeit erscheint wieder. Die Einstellung ist gespeichert.

 

Hinweis:

Memory können Sie auch speichern und sofort starten. Drücken Sie zum Schluss
nicht Taste M sondern Taste Start.

 

Memory starten

Das gespeicherte Programm können Sie ganz einfach starten.

1.  Taste M drücken. Die gespeicherten Einstellungen erscheinen.

2.  Taste Start drücken. Die Dauer läuft sichtbar in der Anzeige ab.

 

Die Dauer ist abgelaufen

Ein Signal ertönt. Stopp drücken. Die Uhrzeit erscheint wieder.

 

Anhalten

Taste Stopp einmal drücken. Bei Bedarf wieder Taste Start drücken.

 

Einstellung löschen

Zweimal Taste Stopp drücken.

 

Signaldauer ändern

Wenn das Gerät ausschaltet, hören Sie ein Signal. Die
Dauer des Signals können Sie ändern. Dazu drücken Sie ca. 6 Sekunden lang die
Taste Start. Die neue Signaldauer wird übernommen. Die Uhrzeit erscheint
wieder.

Möglich sind: Signaldauer kurz – 3 Töne. Signaldauer lang – 30 Töne.

 

Pflege und Reinigung

 

Bei sorgfältiger Pflege und Reinigung bleibt Ihr
Mikrowellengerät lange schön und intakt. Wie Sie Ihr Gerät richtig pflegen und
reinigen, erklären wir hier.

 

Die Haube im Edelstahl-Look ist mit einer Folie
überzogen, die wir nur an den erforderlichen Bereichen (Lüftungsschlitze und
Typenschild) entfernt haben. Sollten trotz großer Sorgfalt im Zuge der
Fertigung daran teilweise Schrammen entstanden sein, so stellen diese keinen
Mangel dar. Sie können wenn Sie mögen die Folie auch ganz entfernen.

 

Auch eventuelle Flecken an der Hartschaum-Frontplatte
sind fertigungsbedingt und bedeuten keine Beeinträchtigung.

 

, LCMUBetriebsanweisung    Kurzschlussgefahr! Nie Hochdruck- oder Dampfreiniger für die Reinigung verwenden.

, LCMUBetriebsanweisung    Verbrennungsgefahr! Nie das Gerät direkt nach dem Ausschalten reinigen. Gerät auskühlen
lassen.

, LCMUBetriebsanweisung    Stromschlaggefahr! Nie das Gerät in Wasser tauchen oder unter einem Wasserstrahl
reinigen.

 

Verwenden Sie 

– keine scharfen und scheuernden Reinigungsmittel.

  Wenn so ein Mittel auf die Vorderfront gelangt, wischen Sie es sofort mit Wasser ab.

    – keine Metall- oder Glasschaber

    – keine harten Scheuerkissen und Putzschwämme. Waschen Sie neue Schwammtücher vor Gebrauch gründlich aus.

    – keine alkoholhaltigen Reinigungsmittel.

 

Achtung!

Vor dem Reinigen Netzstecker ziehen. Gerät außen mit einem feuchten Tuch und milden
Reinigungsmittel säubern. Mit einem sauberen Tuch nachtrocknen.

 

Störungstabelle

 

Wenn eine Störung auftritt, liegt es oft nur an einer Kleinigkeit. Bevor Sie den
Kundendienst rufen, versuchen Sie bitte, mit Hilfe der folgenden Tabelle die
Störung selbst zu beheben.

 

, LCMUBetriebsanweisung   Stromschlaggefahr! Unsachgemäße Reparaturen
sind gefährlich. Nur ein von uns geschulter Kundendienst-Techniker darf
Reparaturen durchführen.

 



 

 

Fehlermeldung

Mögliche
Ursache

Abhilfe/
Hinweis

Das
Gerät funktioniert nicht

Stecker
wurde nicht eingesteckt 

Stecker
einstecken

 

Stromausfall

Prüfen
Sie mit einem anderen Gerät, ob die Steckdose unter Spannung ist.

 

Sicherung
defekt

Sehen
Sie im Sicherungskasten nach, ob die Sicherung für das Gerät in Ordnung ist.

 

Fehlbedienung

Sicherung
im Sicherungskasten ausschalten und nach ca. 10 Sekunden wieder einschalten.

Die
Mikrowelle funktioniert nicht

Sie
haben die Start Taste nicht gedrückt.

Drücken
Sie die Start Taste.

In
der Anzeige leuchten 3 Nullen

Stromausfall

Stellen
Sie die Uhrzeit

neu
ein.

 

Das
Gerät ist nicht in Betrieb. In der Anzeige steht eine Dauer.

Der
Drehwähler wurde versehentlich betätigt.

Drücken
Sie die Stopp Taste.

 

Nach
dem Einstellen wurde die Taste Start nicht gedrückt.

Drücken
Sie die Taste Start oder löschen Sie die Einstellung mit der Stopp Taste.

Der
Mikrowellenbetrieb wird ohne erkennbaren Grund abgebrochen.

Die
Mikrowelle hat eine Störung.

Tritt
dieser Fehler wiederholt auf, rufen Sie den Kundendienst.

 

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Kundendienst

 

Wenn Ihr Gerät repariert werden muss, ist unser Kundendienst für Sie da. Wir finden
immer eine passende Lösung, auch um unnötige Technikerbesuche zu vermeiden.

 

Dieses Gerät entspricht der Norm EN 55011 bzw. CISPR 11. Es ist ein Produkt der Gruppe
2, Klasse B. Gruppe 2 bedeutet, dass Mikrowellen zum Zweck der Erwärmung
erzeugt werden, Klasse B besagt, dass das Gerät für die private
Haushaltsumgebung geeignet ist.

 

Technische Daten

 

Spannungsversorgung                            220 – 230 V, 50 Hz

Leistungsaufnahme                                  1.450 W

Maximale
Ausgangsleistung                                         900 W

Abmessungen                                            ca. H 31 x B 51 x T 41 cm

Effektive Behandlungsfläche                   ca. 21 x 33 cm

Gewicht                                                       ca. 15 kg

Umgebungsbedingungen                       -10 … 35 °C, max. 95 % r. F.

CE-Zeichen                                                  ja

 

Umweltgerecht entsorgen

 

Dieses Gerät ist entsprechend der europäischen Richtlinie 2012/19/EU über Elektro- und
Elektronikaltgeräte gekennzeichnet. Die Richtlinie gibt den Rahmen für eine
EU-weit gültige Rücknahme und Verwertung der Altgeräte vor.

 

 

Programmautomatik

 

Mit der noch in der Planung befindlichen Programmautomatik sollen verschiedene
Applikationen abgerufen können. Diese Option wird jedoch erst in zukünftigen
Versionen verfügbar sein.

 

Bis dahin gehen Sie bitte wie folgt vor: Stellen Sie z. B. bei einem Balken mit
einem Querschnitt von 15 x 15 cm die maximale Leistung von 900 W ein und messen
wie vor beschrieben die Temperaturen. Schalten Sie das Gerät 5 min. lang ein
und messen die Temperaturen wieder. Nun bilden Sie den Quotienten aus
Temperaturerhöhung und Einschaltdauer, z. B. 14 °C/ 5 min. = 2,8 °C/min. Wenn
Sie also bei 20 °C begonnen haben und nach 5 min. 34 °C erreicht haben, müssen
Sie, um z. B. 68 °C zu erreichen noch (68 – 34)/2,8 = 12 min. lang mit der
gleichen Leistung behandeln, um die 68 °C zu erreichen.

 

 

 

 

Garantie

 Wir gewähren eine Herstellergarantie von zwei Jahren ab Kaufdatum. In diesem

Zeitraum beseitigen wir kostenlos alle Mängel, die nachweislich auf Material-
oder Fertigungsfehler beruhen und die Funktion wesentlich beeinträchtigen.
Weitere Ansprüche sind ausgeschlossen. Von der Garantie ausgenommen sind
Schäden, die auf Nichtbeachtung der Betriebsanweisung oder unsachgemäße
Behandlung zurückzuführen sind.

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